Projektleitung:
Prof. Dr. Eberhard Hartung

Beteiligte:
M.Sc. Frauke Korth

Stichwörter:
Ammoniakemissionen; Ureaseinhibitoren; Ureaseaktivität; Freisetzung; Flüssigmist; Tierhaltung

Laufzeit:
01.04.2011 - 31.03.2014

Projektpartner:
SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH

Kontakt:
Korth, Frauke
Telefon +49 431 880-2659, Fax +49 431 880-4283, E-Mail: fkorth@ilv.uni-kiel.de

Untersuchungen zur Quantifizierung der Effizienz von Ureaseinhibitoren in der Milchviehhaltung


Im Rahmen des Projektes "Ureaseinhibitoren in der Landwirtschaft zur Minderung von Ammoniakemissionen" wurde mit Hilfe von Laboruntersuchungen und ersten Modelltestungen im Tierstall nachgewiesen, dass die von SKWP entwickelte Ureaseinhibitoren prinzipiell ein hohes Potential zur Senkung von Ammoniakemissionen in der Tierhaltung besitzen. Auf Basis der erzielten Minderung der Ureaseaktivität im Stall und der Laborergebnisse wird ein Ammoniakminderungspotential von im Mittel 40% bis 50% unter Praxisbedingungen erwartet. Damit ist eine Prinziplösung für die Minderung von Ammoniakemissionen in der Rinderhaltung gegeben. Für die praktische Umsetzung und die Erarbeitung von Anwendungsempfehlung für den Einsatz in Praxisställen sind weiterführende Untersuchungen in Tierställen notwendig.

 

Ziel des Projektes:

  • Quantifizierung des mittels Ureaseinhibitoreinsatz erreichbaren Minderungspotentials an Ammoniak unter Praxisbedingungen
  • Quantifizierung der Veränderung des Nährstoffwertes von mit Ureaseinhibitor angereicherten tierischen Exkrementen bzw. Flüssigmist;
  • Quantifizierung der (Langzeit-)Wirkung des Ureaseinhibitors in Flüssigmist
  • Quantifizierung der mit dem Ureaseinhibitoreinsatz verbundenen spezifischen Kosten für die Minderung von Ammoniak.