Projektleitung:
Prof. Dr. Eberhard Hartung; Dr. Angelika Häußermann

Beteiligte:
M. Sc. agr. Monika Brandt

Stichwörter:
Milchqualität; Mastitis; AMS

Laufzeit:
n.v.

Projektpartner:
Max Rubner-Institut: Institut für Sicherheit und Qualität bei Milch und Fisch, Dr. Karin Knappstein, Hermann Weigmann-Strasse 1, 24103 Kiel

Kontakt:
Angelika Häußermann
Telefon +49 431 880-1548, Fax +49 431 880-4283, E-Mail: ahaeussermann@ilv.uni-kiel.de

Erkennung von Euterentzündungen durch aktuelle Sensortechnik auf Betrieben mit automatischem Melksystem

Euterentzündungen verursachen hohe wirtschaftliche Verluste in der Milchviehhaltung und stehen an zweiter Stelle der Abgangsursachen für Milchkühe.

 

Automatische Melksysteme werden in den letzten Jahren vermehrt eingesetzt. Beim automatischen Melken muss die Überprüfung der Milch auf organoleptische sowie physikalisch-chemische Veränderungen von geeigneten Sensoren, die zu gleichen Ergebnissen führen wie der Melker in konventionellen Systemen, übernommen werden (EG 853/2004). Zudem liefert die Überwachung der Eutergesundheit durch Untersuchung der Milchbeschaffenheit weitere Vorteile.

 

Diese Vorteile sind einerseits die frühzeitige Erkennung von Euterentzündungen, andererseits die Vermeidung von Milchgeldabzügen und die Sicherung einer hohen Milchqualität.

 

Ziel des Projekts ist es, die derzeit verwendeten Sensortechniken für die Kontrolle der Milch in automatischen Melksystemen auf Praxisbetrieben zu evaluieren. Die Studie soll einen Überblick über die derzeit angewandten Systeme, einen Vergleich der Systeme im Hinblick auf ihre Fähigkeit subklinische und/oder klinische Masitiden aufzuzeigen sowie einen Ausblick auf zukünftig mögliche Entwicklungen liefern. Die Informationen aus den Alarmlisten der automatischen Melksysteme und die Daten der Milchanalyse (Zellgehalt und bakteriologische Beschaffenheit) werden genutzt um die Sensitivität und Spezifität der Systeme im Hinblick auf die Erkennung von Euterentzündungen zu bestimmen.