Projektleitung:
Prof. Dr. Eberhard Hartung

Beteiligte:
M.Sc.agr. Harm Drücker

Stichwörter:
Präzisionsbodenbearbeitung; präziser Landbau; Mulchsaat; Bodenunterschiede; Strohmulchauflagen; Bodenbedeckung; Bodenleitfähigkeitsmessungen; Bodenkarten; Ertragskarten

Laufzeit:
1.4.2007 - 28.2.2010

Förderer:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Mitwirkende Institutionen:
Universität Kassel/Witzenhausen;
Fachhochschule Kiel;
Amazonen Werke

Kontakt:
Drücker, Harm
Telefon +49 431 880-2359, Fax +49 431 880-4283, E-Mail: hdruecker@ilv.uni-kiel.de

Förderung der Mulchsaat durch Entwicklung und Erprobung einer Sensor- und Verfahrenskombination zur Präzisionsbodenbearbeitung

Die Mulchsaat zeichnet sich im Gegensatz zur konventionellen Bodenbearbeitung mit Pflug durch einen geringeren Abtrag von Boden und Nährstoffen durch Wind- und Wassererosion sowie durch einen geringeren Kraftstoffverbrauch und eine höhere Schlagkraft aus. Um jedoch das Ertragspotential des Bodens voll auszunutzen ist eine präzise Bodenbearbeitung hinsichtlich unterschiedlicher Mulchauflagen und Bodenarten innerhalb eines Schlags unverzichtbar. Im Rahmen des Projekts wird ein Verfahren untersucht die Intensität der Bodenbearbeitung zur Mulchsaat anhand der Strohmulchauflage die mit optischen Sensoren während der Überfahrt ermittelt wird (Online-Ansatz), sowie anhand von Bodenkarten die mit Bodenleitfähigkeitsmessungen (EM38) oder möglicherweise auch mit Ertragskarten und Höhenkarten vorab erstellt wurden (Offline-Ansatz), zu regeln.