Projektleitung:
Prof. Dr. Eberhard Hartung; Dr. Angelika Häußermann

Beteiligte:
M. Sc. agr. Andreas Melfsen

Stichwörter:
NIRS; Milchinhaltsstoffe; MLP; Gesundheitsmonitoring; Zellzahl

Laufzeit:
01.06.2009 - 31.05.2012

Förderer:
Kompetenzzentrum Milch des Landes Schleswig Holstein (KMSH)

Projektpartner:
Polytec GmbH
SensoLogic GmbH

Kontakt:
Angelika Häußermann
Telefon +49 431 880-1548, Fax +49 431 880-4283, E-Mail: ahaeussermann@ilv.uni-kiel.de

On-farm Analyse von Milchinhaltsstoffen auf Basis der Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) als Basis für ein verbessertes Herdenmanagement


(Teilprojekt 6.1 des Kompetenzzentrums Milch des Landes Schleswig Holstein)

 

Die Erfassung von Milchinhaltsstoffen unmittelbar auf dem Betrieb (on-farm-Analyse) und die somit bei oder nach der Milchgewinnung vorliegenden Ergebnisse bieten deutliche Vorteile für ein verbessertes Herdenmanagement.

Hierzu zählen z.B. eine tierindividuelle Anpassung der Fütterung, die frühzeitige Kontrolle der Eutergesundheit und die Erkennung von Stoffwechselerkrankungen.

 

Bisher werden die Milchmenge, die Milchzusammensetzung (Fett, Eiweiß, Laktose) sowie die Zellzahlen in der Regel einmal im Monat im Rahmen der Milchleistungsprüfung der Landeskontrollverbände erfasst. Diese Ergebnisse dienen hauptsächlich der Erfassung von Leistungsdaten für die Zucht und sind aufgrund des Zeitverzuges, bis sie auf dem landwirtschaftlichen Betrieb verfügbar sind, nur zum Teil für das Herdenmanagement und die Überprüfung der Milch von euterkranken Kühen nutzbar. Hier ist in automatischen Melksystemen und in großen Melkständen eine geeignete Technik zur Unterstützung des Melkpersonals sinnvoll.

 

Ziel des Projektes ist daher die Optimierung der  on-farm und gegebenenfalls on-line Analyse von Milchinhaltsstoffen auf Basis der Nahinfrarot-Spektroskopie (NIRS).

 

Dieses Projekt ist Teilprojekt 6.1 des Kompetenzzentrums Milch des Landes Schleswig Holstein (KMSH). Das Kompetenzzentrum Milch Schleswig-Holstein wird  im Rahmen des  Zukunftsprogramms Wirtschaft (ZPW) des Landes Schleswig-Holstein mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union gefördert.