Projektleitung:
Prof. Dr. Eberhard Hartung

Beteiligte:
Leinker, Martin

Stichwörter:
Ammoniakemissionen; Ureaseinhibitoren; Ureaseaktivität; Freisetzung; Flüssigmist; Tierhaltung

Laufzeit:
1.7.2003 - 31.12.2006

Förderer:
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Mitwirkende Institutionen:
Institut für Agrartechnik, Universität Hohenheim

Kontakt:
Hartung, Eberhard
Telefon +49 431 880-2107, Fax +49 431 880-4283, E-Mail: ehartung@ilv.uni-kiel.de

Applikation von Ureaseinhibitoren in der Milchviehhaltung zur Minderung von Ammoniakemissionen

Momentan und zukünftig zu erwartende Entwicklungen der internationalen und nationalen Rahmenbedingungen zeigen sehr deutlich auf, dass ein essentieller Bedarf und großes öffentliches Interesse an effizienten, finanziell tragbaren und praxistauglichen Maßnahmen zur NH3- Emissionsreduzierung aus Nutztierställen besteht.
Die Applikation des Ureaseinhibitors NBTPT auf Laufflächen erwies sich bei Untersuchungen in den USA und UK als wirkungsvolles Instrument zur Reduktion von NH3-Emissionen.
Nicht ausreichend geklärt werden konnten hierbei jedoch anwendungsspezifische Fragen zum Dosis-Wirkungsverhalten und zur optimalen Applikation.
Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit war die Untersuchung des Ammoniakminderungspotentials von neuen Ureaseinhibitoren durch die Applikation auf emittierenden Oberflächen im Labor und im Praxisstall. In der Praxis wurde der wirkungsvollste neue Inhibitor (Typ D) getestet und eine prinzipielle Applikationsstrategie für dessen Einsatz unter Stallbedingungen untersucht. Das Verbundprojekt "Ureaseinhibitoren in der Landwirtschaft" wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt.